Odenberg – Thema: Kopfhainbuchen

Auf den Kopf gesetzt

Kopfhainbuchen säumen die fast einen Kilometer lange Allee am Panoramaweg. Seit Mitte des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gebiet um den Odenberg durch Bauern nachhaltig genutzt. Sie haben die Bäume regelmäßig bis auf den Astansatz gekürzt. So entstand ein charakteristischer Kronenschnitt mit erneutem Austrieb. Äste und Laub dienten den Bauern als hochwertiges Brennholz, als Stalleinstreu und Nahrung für ihr Vieh.

Damit die Kopfhainbuchen nicht unter der Last ihrer Krone zusammenbrechen, müssen sie in einer Umtriebszeit von bis zu 20 Jahren gepflegt werden. So bleiben Kleinstrukturen für kleinere Säugetiere, Vögel, Insekten und Fledermäuse erhalten. Daher engagieren sich die Stadt Gudensberg und Naturlandstiftung Hessen e. V. für dieses Relikt.

„Geschneitelte“ Kopfhainbuchen

Genießerbänke bei Facebook

Kommentare sind geschlossen.